Bothfelder Pinnwand

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Buchtipps:
„Zwei Handvoll Leben“ von Katharina Fuchs (Droemer Verlag)
Die Großmütter der Autorin, Anna und Charlotte, werden beide 1899 geboren, wachsen aber in ganz unterschiedlichem Umfeld auf. Anna entstammt einer kinderreichen Familie im Spreewald und beginnt mit 15 Jahren eine Schneiderlehre, die sie später bis ins berühmte KaDeWe nach Berlin führen wird. Charlotte ist die einzige Tochter auf einem sächsischen  Gut, das sie einmal übernehmen soll. Doch zwei Weltkriege prägen den Lebensweg der beiden Protagonistinnen, Schicksalsschläge und persönliche Entscheidungen führen zu immer neuen Wendungen. Begegnen werden sich Anna und Charlotte erst 1953 in Berlin auf der Hochzeit ihrer Kinder. Ohne einander vorher gekannt zu haben, fühlen sie sich durch ihre Lebensgeschichte tief verbunden und erkennen, dass sie beide geliebte Menschen verloren und doch ihr persönliches Glück gefunden haben.


Im Folgeroman „ Neuleben“ steht die nächste Frauengeneration derselben Familie im Mittelpunkt: Therese, die Tochter von Charlotte, beschließt, als nur eine von zwei Frauen in West-Berlin Jura zu studieren. Dem Spott der Kommilitonen und der respektlosen Behandlung durch die konservativen Professoren ausgesetzt, erkämpft sie sich dennoch ihren Platz und wird eine der ersten Vorsitzenden Richterinnen Deutschlands. Schwägerin Gisela (die Mutter der Autorin) tritt in die Fußstapfen ihrer Mutter Anna und wird ebenfalls Schneiderin. Frisch verheiratet wehrt sie sich gegen das überkommene Rollenbild der Fünfzigerjahre und sucht nach Möglichkeiten, ihre kreativen Ideen auszuleben. Zwei junge Frauen, die gegen alle Widerstände der 50er und 60er Jahre beruflich und privat ihren Weg gehen.

(Silke Leniger)


Rezept für Hefebrötchen (von Gisela Schild)

Zutaten:
500g  Mehl (z.B. Dinkelmehl 630 und Weizenmehl 505)
1 TL Trockenhefe
1 TL Salz
ca. 40 g Zucker (kann man auch weglassen)
2 Eier + 1 Eigelb
120 g weiche Butter 250 g Joghurt

Zubereitung (am besten am Vorabend):
Verrühren Sie Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz. Geben Sie die weiche Butter, den Joghurt und die beiden Eier dazu. Verkneten Sie alles zu einem Teig und stellen ihn abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank.
Am nächsten Morgen den Teig durchkneten und auf bemehlter Arbeitsfläche glatt streichen, mit einem Glas Kreise ausstechen, evtl. mit den Händen nachformen, auf Backpapier legen und das Blech ca. 1 Stunde in einen auf knapp 100 Grad vorgewärmten Ofen stellen und den Teig gehen lassen.
1 Eigelb mit etwas Sahne oder Wasser verrühren und die Brötchen damit einstreichen. Backen Sie die Brötchen bei 170 Grad Umluft etwa 20 Minuten. Am besten warm servieren.



Und dazu passt:

Lemon Curd – ein Rezept von Gisela Schild

Zutaten
ca. 250 – 300 g Zucker
ca. 120 g Butter
4 mittelgroße Eier
Saft von 4 bis 5 Zitronen (ca. 250ml) und Abrieb von 1 Zitrone


Zubereitung
Zucker, Butter, Zitronensaft und -schale in einem Topf langsam erhitzen, bis die Butter und der Zucker geschmolzen sind. Die Eier gut durchschlagen und langsam in die heiße Mischung geben.
Unter Rühren erhitzen bis eine dickliche cremige Masse entstanden ist.
Nicht kochen!!
Noch heiß in Gläser füllen und sofort verschließen; angebrochen im Kühlschrank aufbewahren (mind. 6 Monate haltbar).





Machen Sie doch bei schönem Wetter einen kleinen Spaziergang und beteiligen sich an unserer Frühlingsrallye! Mehr dazu finden Sie unter dem Extrabutton im Lock-Programm. Viel Spaß!


Himbeer – Mascarpone – Creme – einfaches Dessert für Genießer
(für 5-6 Personen)
250 Gr. Mascarpone
250 Gr. Quark
250 Gr. Naturjoghurt
etwas Milch

ca. 300 Gr. Früchte
1 P. Schoko-Crossies

Die oberen 4 Zutaten miteinander verrühren. Dabei nur so viel Milch verwenden, dass das Dessert cremig, aber nicht zu flüssig wird.
Schoko-Crossies in einen Beutel füllen und mit einem Nudelholz o.ä. zerkleinern.
Die Creme in Dessertschälchen oder Gläser füllen, jeweils mit Früchten belegen und mit dem Schoko-Crunch bestreuen.

Guten Appetit!


Digitaler Dienstagsclub für Senior*innen (AWO)

Alle 14 Tage veranstaltet die Seniorenarbeit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) einen digitalen Dienstagsclub für Senior*innen. Die Teilnahme an den Treffen ist kostenlos. Interessierte können sich unter der Telefonnummer (05 11) 21 97 8123 für den digitalen Dienstagsclub anmelden und bekommen dann alle weiteren Informationen.

Am 23.3. ab 10 Uhr können sich Menschen ab 60 Jahren bei diesem Angebot das nächste Mal austauschen.

Die Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass Sie sich angemeldet haben und über einen Laptop, einen PC, ein Tablet oder ein Smartphone – möglichst mit Kamera und Mikrofon – sowie einen Internetzugang und eine E-Mail-Adresse verfügen.

„Mit dem Angebot wollen wir eine Möglichkeit zum Plaudern, gemeinsamen Spielen und Kennenlernen schaffen, sodass ältere Menschen in diesen herausfordernden Zeiten trotz der Kontaktbeschränkungen zusammenkommen können“, sagt Silke Oppenhausen, Leiterin der Seniorenarbeit. Sie erkläre auch allen Interessierten vor den Treffen Schritt für Schritt, wie eine Videokonferenz funktioniere, betont Oppenhausen.

Zur Internetseite der AWO: https://www.awo-hannover.de/digitaler-dienstagsclub-startet-2/

Ein Tipp von unserer 2. Vorsitzenden: Gisela Schild

Cartoon von Peter Gaymann


Das Palettenbeet des Kulturtreffs wird wieder grüner und bunter

Meine Lust

Ich hab’ meine Lust an dem frischen Grün,
An dem Flüstern und Rauschen der Blätter,
An der duftigen Blumen Sprossen und Blüh’n,
An der Lerche hellem Geschmetter.

Ich hab’ meine Lust an der Sonne Glanz,
An der Sterne lichtem Gefunkel,
An der plaudernden Wellen flüchtigem Tanz
In des Waldes schattigem Dunkel.

Ich hab’ meine Lust an des Zephyrs Hauch,
An des Taues perlendem Segen,
An dem Brausen des Meeres, dem Donner auch,
An dem Sturm und dem strömenden Regen.

Ich hab’ meine Lust an der ganzen Natur,
An des Himmels Pracht und der Erden –
So hüt’ ich mich still vor den Menschen nur,
Um nimmermehr traurig zu werden.

Auguste Kurs, 1815-1892, deutsche Dichterin (https://www.gedichte-zitate.com/fruehlingsgedichte.html)

Im Heidkampe
Sieht man hier wirklich eine Biene
und keine Straßenkehrmaschine?
Ganz ohne Flügel, ohne Beine
und nah der Gosse so alleine
steht parkend dieses Rädertier
nun schon seit manchen Wochen hier,
will nicht zum Nektarsuchen taugen,
kann nur aus Büchern Honig saugen.

Doch: Zweifelnd fragt sich der Chronist,
ob’s Tier nicht doch ‘ne Wespe ist?

Wolfgang Beermann






Lust auf eine Süßkartoffelsuppe? Hier kommt das Rezept von Ingrid Zimmeck:


Zutaten:
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 EL Kokosöl (oder anderes Pflanzenöl)
500g Süßkartoffeln
1/2 Liter Gemüsebrühe
Gomasio (oder gerösteten Sesam)
3 Stängel Liebstöckel
gemahlener Pfeffer
1 Spritzer Zitrone
1/2 Bund Petersilie, fein gehackt
Zubereitung:
Süßkartoffel schälen und in Stücke schneiden. Öl erhitzen, Zwiebel darin glasig andünsten, Süßkartoffel zugeben, die Brühe angießen, Pfeffer und Liebstöckel zugeben und alles ca. 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend fein pürieren, mit Gomasio und Zitrone abschmecken. Auf Teller verteilen und mit Petersilie garnieren.
Guten Appetit!


Sie können unseren Februar-Kalender noch ansehen und die Türchen öffnen.

Die Pinnwand vom Frühlings-Lockdown 2020 gibt es auch noch.