Sehpferdchen-Trickfilme

Das Kinder- und Jugendfilmfestival “Sehpferdchen” zeigt Kinoschätze, die es sonst nicht (oft) zu sehen gibt. Außerdem gibt es ein großes festivalbegleitendes medienpädagogisches Rahmenprogramm – immer wieder sind dabei Trickfilmprojekte im Kulturtreff Bothfeld entstanden.

Das jüngste Projekt, vom Januar/Februar 2020, hatte am 7. März im Koki Hannover Premiere: “Tür auf, Tür zu“, und ist hier zu sehen.
„Lisa und Luis beschließen eine Motorrad-Tour zu machen.  Durch verschiedene Zaubertüren kommen sie in ganz unterschiedliche Welten. Wo sie wohl lang fahren und was sie erleben werden? (Lennart, 10 Jahre)“
 Die Hortgruppe der AWO-Kita Burgwedeler Straße hat einen Animationsfilm gemacht, im Legetrickverfahren – mit viel Phantasie, Konzentration und Teamwork.

Vielen Dank an Adele Mecklenborg vom Medienzentrum der Region Hannover!

 

2018 hat die Hortgruppe der AWO-Kita Burgwedeler Straße einen Animationsfilm gemacht: “Das Müllmonster“.
Mit einer Socke, einer alten Lampe, einer Kiste, etwas Pappe, Farbe und ganz viel Müll! Die Kinder zwischen sieben und neun Jahren haben sich für das Thema „Müll“ entschieden, mit dem Prinzip des Trickfilms beschäftigt und dabei geübt, ganz genau hinzugucken. Dann haben sie eine eigene Idee und Geschichte entwickelt, Müll gesammelt, gebastelt, gemalt und gestaltet – und schließlich wurde gedreht: Hände weg, Aufnahme, Bewegung! Hände weg, Aufnahme, Bewegung! Bild für Bild fügte sich zu einem kleinen, feinen Film zusammen…
Viele Stunden konzentrierter, aber auch spielerischer und fantasievoller Arbeit haben sich gelohnt. Ganz am Ende steht ein Film – und die Erfahrung, dass Film Teamwork ist.

Der Film war beim “Sehpferdchen”-Festival als Vorfilm zu “Ab in den Himmel” im Kino im Künstlerhaus zu sehen.

 

Trickfilm „Tommi im Jenseits“ – ein Kinderkulturprojekt des Kulturtreffs Bothfeld und des Medienzentrums der Region Hannover mit Kindern der Hortgruppe AWO-Kita Burgwedeler Straße
Der Film, der im Frühjahr 2005 im Rahmen des kulturellen Begleitprogramms zur Ausstellung „Erzähl’ mir was vom Tod“ (Landesmuseum Hannover) entstand, erzählt die Geschichte von Tommi, der vor dem Einschlafen an seine verstorbene Oma denken muss – und sich auf den Weg ins Jenseits macht, sie zu besuchen.
An vier vorbereitenden Nachmittagen und drei langen Drehtagen in den Osterferien haben die Kinder im Kulturtreff Bothfeld – mit der konzeptionellen und technischen Unterstützung durch das Medienzentrum der Region Hannover – ihr Werk erdacht und umgesetzt.
Ausgangspunkt für den knapp dreiminütigen Film war die Frage der Kinder, wie es wohl im Jenseits aussehe. Für die Umsetzung der Geschichte wurden mit Eifer, Geduld und Phantasie Figuren geknetet, Kulissen gebastelt, anschließend der Film im Einzelbildverfahren fotografiert, geschnitten sowie vertont. Am Ende steht nun nicht nur ein stolzer Preisgewinn, sondern auch die Erfahrung, wie ein Trickfilm überhaupt gemacht wird – und die bereichernde Auseinandersetzung mit dem Tod.
„Tommi im Jenseits“ hat bei den Uelzenern Filmtagen 2005 den 4. Preis gewonnen. Die Jury des „11. Niedersächsischen Schüler- und Jugendfilmfestivals“ hat den sechs bis neunjährigen Kindern – und damit den jüngsten Wettbewerbsteilnehmern – den mit 125 Euro dotierten Preis zuerkannt, weil diese, so die Jury, „ein schwieriges Thema liebevoll mit animierten Knetfiguren umgesetzt haben.“

 

Kinderkulturprojekt im Rahmen des  „Sehpferdchen“-Filmfestivals 2012:
„Wie kommt der Ton in den Film? Und was kann man mit ihm alles machen…?“
12 Kinder zwischen sechs und acht Jahren vom Hort der Kindertagesstätte Rohdenhof in Hannover-Bothfeld haben Tönen, Geräuschen und Musik im Film gelauscht. Sie haben ganz genau hingehört, vieles über Klänge und deren Wirkung im Film gelernt, anschließend eine eigene kleine Filmidee umgesetzt und natürlich auch selbst vertont – auf unterschiedliche Weise!
Herausgekommen sind zwei völlig unterschiedliche Kurzfilme: „Die verrückten Krümelmonster“ und „Die tödlichen Krümel“  –  Premiere war am 25. Februar 2012 beim Sehpferdchen Filmfestival im Kommunalen Kino Hannover.

 

Ein medienpädagogisches Projekt des Filmfest für die Generationen „Sehpferdchen“, 23. Februar – 5. März 2014:
“Eine Königin im Feenland”
Es war einmal eine Königin, die lebte in einem Feenland. Sie war selbst keine Fee. Sie war traurig, weil sie gerne selbst eine Fee sein wollte. Sie hat so viel geträumt, dass sie dachte ihr Zuhause verloren zu haben. Vor Schreck wachte sie auf und musste weinen. Ob die Feen ihr helfen können? Na klar! Die Verwandlung nimmt ihren Lauf… 12 Kinder (7–10 Jahre) des Hortes der Kindertagesstätte Rohdenhof (Hannover Bothfeld) haben diese Geschichte geschrieben und mit liebevoll gestalteten Figuren zum Leben erweckt.

 Vielen Dank an Adele Mecklenborg vom Medienpädagogischen Zentrum der Region Hannover!